Sport und die Auswirkung auf die Psyche des Menschen

Für manche ist Sport eine kaum mehr wegzudenkende Freizeitbeschäftigung, für andere eher eine Qual. Jedoch haben Forscher, beispielsweise von der Universität Oxford und auch Yale in ihren Studien 2015 bewiesen, dass Sport nicht nur den körperlichen Gesundheitsaspekt beeinflussen kann, sondern ebenfalls den Psychischen. Den Ergebnissen zufolge könne eine sportliche Aktivität psychische Krankheiten vermeiden, was das Leben einer jeden Person einfacher macht. Aber ist da wirklich etwas dran?

„Sport macht glücklich“ - so die Aussage vieler Hobby und Freizeitsportler. Doch ist das Einbildung? Nein, denn der Körper produziert während des Sports eine Vielzahl von Neurotransmittern, welche Stimmungsaufhellende und ermüdungshemmende Wirkungen besitzen. Zu diesen Transmittern gehören zum Beispiel Dopamin oder auch Serotonin, welche für das Glücksgefühl nach der sportlichen Tätigkeit verantwortlich sind. Ebenfalls kommt es zur Ausschüttung von Endorphinen, welche die Glückshormone im Körper sind. Diese beeinflussen die Laune eines Menschen ebenfalls positiv. Sport führt des Weiteren zu einem langsameren Abbau des Stoffes Dopamin, bei welchem es sich um einen körpereigenen Stimmungsaufheller handelt.
Laut mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen, sowie bei der Studie der Universität Oxford, bei der 1,2 Mio. Menschen in der USA auf die Auswirkungen der verschiedenen Individuen, bei Sport, auf die Psyche untersucht wurden, ist also bewiesen, dass Sport sich tatsächlich positiv auf die Psyche auswirkt. Dies wurde genauer erforscht, um festzustellen, wie viel Sport ein Mensch braucht um dauerhaft, auf psychischer Ebene, davon zu profitieren. Die Ergebnisse beinhalteten, dass man ungefähr dreimal in der Woche ca. 45 Minuten trainieren sollte, um dauerhaft die Stimmung aufzuhellen.

Es gibt aber auch noch andere positive Faktoren des Sport-Treibens, wie beispielsweise den Stressabbau. Die Stresshormone, wie Adrenalin und Cortisol werden durch Bewegung abgebaut, was zu einer Verringerung von Stress führt. Gerade Sportarten, die im aeroben Bereich stattfinden, also der Sauerstoff als Energielieferant ausreicht, wie zum Beispiel Joggen, Nordic Walking oder Radfahren, sind hierfür besonders geeignet. Aber auch Kraftsport ist beim Abbau von Stress hilfreich, da durch die Anspannung und Entspannung des Muskels die Stresshormone in Balance gebracht werden.

Ein weiterer Positiver Aspekt der sportlichen Betätigung ist die Anregung der Gehirndurchblutung, was zur Folge hat, dass man sich generell auch besser konzentrieren kann. Denn durch die Bewegung werden wir mit mehr Sauerstoff und Energie versorgt und haben eine schnellere Durchblutung, wodurch wir uns wacher und fitter fühlen.

Aber kann wirklich bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstattacken oder auch Burn-Out eine sportliche Betätigung helfen?

Ja, kann es! Beispielsweise kann Sport als Prävention, so wie auch als Behandlung für Burn-Out Patienten angewandt werden. Einer der hilfreichen Aspekte zur Behandlung dieser Erkrankungen ist der bereits oben erwähnte Stressabbau. Aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen können mit Hilfe von Sport behandelt werden. Besonders hilfreich hierbei ist zum Beispiel der Kraftsport, da er dazu beiträgt, Ängste zu verringern und dabei hilft, das Selbstbewusstsein zu steigern.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Sport dem Menschen in jeglicher Hinsicht nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, guttut. Es verbessert die Stimmung, verringert den Stress und kann sogar bei psychischen Erkrankungen helfen. Aus diesen Gründen ist es also in jedem Fall eine Überlegung wert regelmäßig Sport zu treiben, um nicht nur dem Körper etwas Gutes zu tun, sondern auch dem Geiste.

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