Fit im Alter durch Kraftsport

Wer älter wird, nimmt zwar an Weisheit zu, verliert aber leider auch an Muskelmasse. Der altersbedingte Muskelschwund, auch Sarkopenie genannt, kann schon mit dem Alter von 50 Jahren beginnen, wobei dann pro Jahrzehnt durchschnittlich zwischen 2,5 und 3,5 Kilogramm Muskelmasse verloren gehen können. Zunächst passiert dies meist ohne, dass wir etwas davon merken und beginnt schleichend. Erst wenn Alltagsbewegung erschwert werden, wie zum Beispiel das Treppensteigen oder auch das Schleppen von Einkaufstüten sowie Wasserkästen, so wird einem Bewusst, dass man viel weniger Kraft hat als früher.
Durch den Muskelschwund werden auch viele Altersbeschwerden verstärkt. Hierzu gehören beispielsweise, die wachsende Gefahr von Stürzen, einen weniger stabilen Kreislauf, mehr Schmerzen durch die Abnutzung der Gelenke oder auch die allgemeine Abnahme der Mobilität.
 
Früher war man der Meinung, dass der Körper der älteren Menschen geschont werden müssen. Heutige Studien, wie beispielsweise die „Vienna-Active-Ageing-Study“ der Österreichischen Sportuniversität Wien, bewiesen jedoch, dass durch Krafttraining der Muskelabbau nicht nur gestoppt, sondern auch wieder zuwachsen kann, sofern keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen. Damit ist also bewiesen, dass sich Krafttraining im Alter positiv auf den Körper auswirkt. Insbesondere bei einem gezielten Fitnesstraining, zum Beispiel beim Training an Kraftgeräten, baut man Muskulatur wieder auf und erzielt damit eine Vielzahl an positiven Effekten für den eigenen Körper. Hierzu gehört die Kräftigung des gesamten Herz-Kreislaufsystems, die stabil bleibenden Knochen sowie Sehnen und Gelenke, welche durch die Muskulatur besser gehalten werden, die Vermeidung oder Verbesserung von Alterskrankheiten wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck und es verbessert auch die allgemeine Lebensqualität durch die Erhaltung der Mobilität und somit die Fähigkeit, sich bis ins hohe Alter selbst zu versorgen.
 
Aber welche Muskelgruppen sollten bei einem Krafttraining im höheren Alter bevorzugt trainiert werden?
Hierbei gibt es selbstverständlich Unterschiede zwischen dem Trainingsprogramm von 20-Jährigen und dem der 60-Jährigen. Im Vergleich zu Jüngeren, denen es meist um die körperliche Attraktivität geht, geht es den älteren Personen eher um die Erhaltung von Gesundheit und Mobilität, worauf die Auswahl der Übungen abgestimmt werden sollte.
Nehmen wir hier zum Veranschaulichen die Muskulatur unseres Oberschenkels. Hier ist es wichtig sowohl die Kniebeugende- als auch die Kniestreckende Muskulatur zu kräftigen. Beide Muskeln werden im Alltag für verschiedene Bewegungen benötigt, wie unter anderem das simple Aufstehen von einem Stuhl oder beim Treppen steigen.
 
Ebenfalls sollten Stütz- und Haltemuskulatur trainiert werden. Diese befinden sich am Bauch und am gesamten Rücken. Somit können Rückenprobleme vorgebeugt werden. Des weiteren darf auch die Muskulatur im Arm- und Schulterbereich nicht vernachlässigt werden. Sie hilft uns dabei, im hohen Alter immer noch Gegenstände locker tragen zu können.
Für einen optimalen Einstieg in das Fitnesstraining empfehlen wir jedem einen einsteigerfreundlichen Trainingszirkel, welcher alle wichtigen Muskeln in den Beinen, Armen sowie im Rumpf kräftigt. Bei diesen Geräten werden die Trainingseinstellungen individuell auf einer Chipkarte gespeichert und automatisch bei Trainingsbeginn abgerufen. Ergänzend zu den Kraftübungen wird ein kurzes Herz- Kreislauf- Training mit anschließendem Dehnprogramm empfohlen. Dies fördert die Mobilität und Beweglichkeit auch noch bis ins hohe Alter hinein.

Abschließend ist also zu sagen, dass Krafttraining durchaus für jede Altersgruppe empfehlenswert ist und auch im höheren Alter noch eine Vielzahl an positiven Effekten auf den Körper haben kann und somit das älter werden durchaus erleichtert.

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